

Energieprodukte werden immer anspruchsvoller. Tarife sind individueller, Preislogiken stärker vom jeweiligen Kontext abhängig und Kund:innen erwarten mehr Transparenz. Gleichzeitig benötigen Teams bei Energieversorgern mehr Kontrolle, ohne dass die betriebliche Zuverlässigkeit unter der wachsenden Komplexität leidet.
Unsere neuesten Produktupdates setzen genau hier an. Von der automatisierten PPA-Abrechnung und einer intuitiveren Erstellung von Time-of-Use-Tarifen bis hin zu Preisober- und -untergrenzen sowie KI-gestützten Rechnungserklärungen: Diese Verbesserungen machen es einfacher, moderne Energieprodukte einzuführen, zu betreiben und verständlich zu vermitteln.
Power Purchase Agreements (PPAs) ermöglichen es Gewerbe- und Industriekund:innen, erneuerbare Energie direkt von Erzeugern zu beziehen. Die Abrechnung solcher Produkte wird jedoch schnell komplex, wenn mehrere Erzeugungsquellen, Standorte, Mitglieder und Preismodelle berücksichtigt werden müssen.
exnaton automatisiert den gesamten Zuteilungs- und Abrechnungsprozess. So können Energieversorger auch anspruchsvolle PPA-Produkte verwalten, ohne auf manuelle Berechnungen oder fragmentierte Prozesse angewiesen zu sein.
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Mit exnaton können Energieversorger:
So können Energieversorger strukturierte Produkte für erneuerbare Energien anbieten und dabei selbst komplexe Portfolios skalierbar und operativ beherrschbar halten.
Die Erstellung von zeitvariablen Tarifen (Time-of-Use) ist jetzt visueller, flexibler und intuitiver.
Jede geeignete Tarifkomponente kann von „Immer“ auf „Nach Zeitplan“ umgestellt werden. Anschließend können Teams festlegen, an welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten die Komponente gilt – einschließlich mehrerer Zeitpläne und Zeitfenster.
Eine Live-Übersicht visualisiert bereits während der Tariferstellung die gesamte Woche. So ist sofort ersichtlich, welche Stunden abgedeckt sind, wo Lücken bestehen und wo sich mehrere Komponenten überschneiden.
Zu den wichtigsten Verbesserungen gehören:
Wenn sich Tarifkomponenten überschneiden, erklärt der Editor, dass die entsprechenden Kosten addiert werden. Auch Lücken im Zeitplan sind möglich. Dadurch können Teams gezielt Produkte erstellen, die nur zu ausgewählten Zeiten gelten.
So lassen sich beispielsweise Happy-Hour-Tarife, unterschiedliche Tag- und Nachtpreise oder Tarife umsetzen, die im Tagesverlauf zwischen festen und indexbasierten Preisen wechseln.
Der neue Editor macht aus einer primär technischen Konfigurationsaufgabe einen transparenten Workflow, in dem Teams die Preislogik bereits während der Erstellung sehen und überprüfen können.
Der verbesserte Time-of-Use-Tarifeditor ist bereits produktiv verfügbar.
Marktgekoppelte Tarife ermöglichen Kund:innen den Zugang zu schwankenden Energiepreisen. Gleichzeitig möchten Energieversorger ihre Kund:innen und die eigenen Margen möglicherweise vor extremen Marktbewegungen schützen.
Für indexbasierte Tarife können jetzt Mindest- und Höchstpreise festgelegt werden. Diese Grenzen schaffen einen vordefinierten Preiskorridor für ein ansonsten dynamisches Preismodell.

Energieversorger können damit dynamische Tarife mit Preisgrenzen anbieten, die die Reaktionsfähigkeit auf den Markt mit mehr Planbarkeit verbinden. Ein Tarif kann beispielsweise einem Energiemarktindex folgen und gleichzeitig sicherstellen, dass der resultierende Preis weder unter eine vereinbarte Untergrenze fällt noch eine festgelegte Obergrenze überschreitet.
Die konfigurierten Grenzen werden auch im kundenseitigen Preisdiagramm dargestellt. Kund:innen sehen dadurch nicht nur, wie der Tarif der Marktentwicklung folgt, sondern auch, wann die Preisunter- oder -obergrenze greift.
Indem Energieversorger die zugrunde liegende Preislogik sichtbar machen, können sie auch anspruchsvollere Tarifmodelle verständlich erklären und das Vertrauen ihrer Kund:innen stärken.
Stromrechnungen enthalten zahlreiche Informationen. Ihre Komplexität macht sie jedoch häufig zu einem der am wenigsten transparenten und betreuungsintensivsten Kontaktpunkte mit Kund:innen.
Unser neuer Bill-Explainer-Prototyp zeigt, wie KI das verändern kann.
Nutzer:innen laden ihre Stromrechnung als PDF hoch. Das Tool analysiert die Inhalte und erklärt die einzelnen Bestandteile in verständlicher Sprache. Zusätzlich kann es relevante regulatorische Informationen und eine personalisierte Produktempfehlung anzeigen.
Der aktuelle Prototyp:
Für Energieversorger entstehen dadurch Möglichkeiten, die über die Automatisierung des Kundenservices hinausgehen. Eine Rechnungserklärung kann zum Ausgangspunkt werden, um Kund:innen ihren Verbrauch verständlicher zu machen, ihnen einen passenderen Tarif vorzuschlagen oder sie für intelligentere Energieprodukte zu gewinnen.
Der Bill Explainer kann im White-Label-Design angeboten und in die Website, das Kundenportal oder die App eines Energieversorgers eingebettet werden. Auch das regulatorische Wissen und die Empfehlungslogik lassen sich an einzelne Märkte und Produktportfolios anpassen.
Die aktuelle Version ist ein einsatzbereiter Prototyp, den wir interessierten Energieversorgern vorstellen und auf Basis ihres Feedbacks weiterentwickeln.
Die Energiewende braucht mehr als neue Tarifkonzepte. Energieversorger benötigen auch die operativen Werkzeuge, um diese Produkte zuverlässig zu konfigurieren, abzurechnen, zu erklären und zu skalieren.
Unsere neuesten Updates decken diesen gesamten Lebenszyklus ab: von der Verwaltung erneuerbarer Energieportfolios und der Entwicklung kontextabhängiger Preismodelle über den Schutz vor extremen Preisschwankungen bis hin zur verständlichen Kommunikation komplexer Stromrechnungen.
Zusammen machen diese Verbesserungen moderne Energieprodukte für Teams bei Energieversorgern leichter beherrschbar – und für Kund:innen transparenter.
Möchtet ihr exnaton in Aktion sehen? Kontaktiert uns für eine persönliche Demo.