

2025 hat den europäischen Energiemarkt spürbar verschoben. Flexibilität ist vom Buzzword zum zentralen Engpass geworden, dynamische Tarife sind durch regulatorische Durchbrüche endlich im Markt angekommen – und Energy Sharing hat den Schritt von der Vision in Richtung Umsetzung gemacht.
Für Energieversorger heißt das: 2026 wird ein Entscheidungsjahr.
Wer Flexibilität nur als Pflichtthema behandelt, bleibt im Mittelmaß stecken. Wer jetzt strategisch handelt, kann sich klar differenzieren.
In diesem kompakten Jahresrückblick zeigt exnaton, was sich 2025 in Deutschland, Österreich und der Schweiz verändert hat – und worauf Versorger sich jetzt vorbereiten sollten.

Wenn 2022 das Jahr der Energiekrise und 2023–2024 die Phase der Stabilisierung waren, dann war 2025 das Jahr der Flexibilität.
Das zeigt sich sehr konkret:
Die entscheidende Frage lautet nicht mehr ob Flexibilität gebraucht wird, sondern: Wie lässt sie sich sinnvoll nutzen – und wirtschaftlich vermarkten?
Statt Erzeugung abzuregeln oder fossile Energie zu importieren, rücken neue Modelle in den Fokus:
Kurz gesagt: Der Flexibilitätsmarkt wird real.
Während Deutschland, Österreich und die Schweiz 2025 regulatorisch aufholen, sind Nordics, Benelux und UK bereits deutlich weiter.

Dort sind:
Für Versorger ist das eine klare Blaupause.
Denn: Wer versucht, komplexe Smart-Energy-Produkte komplett selbst auf Legacy-ERP und Billing-Systemen zu bauen, landet oft beim regulatorischen Minimum – nicht bei echten Innovationsprodukten.
Mit der Einführung verpflichtender dynamischer Tarife ist klar: Tarifgestaltung wird zur Kernkompetenz.
Der Markt teilt sich sichtbar:
Gleichzeitig treiben EV-Durchdringung und MiSpel ab 2026 neue Geschäftsmodelle. V2G, flexible Speicher und zeitvariable Netzentgelte rücken näher an den Massenmarkt.
2026 wird in Deutschland alles andere als langweilig.
Ein großes Nadelöhr bleibt der Smart-Meter-Rollout.
Deshalb wird zunehmend über ein „Smart Meter light“ diskutiert: günstiger, einfacher, aber ausreichend für dynamische Tarife und variable Netzentgelte.
Das könnte:
Energy Sharing geht in DACH in die Umsetzungsphase:
Die größte Herausforderung liegt nicht im Konzept, sondern in der Abwicklung:
Hier verschiebt sich die Wertschöpfung klar in Richtung spezialisierter Plattformen.
Ein Blick über alle Märkte zeigt: Flexibilität und dezentrale Energieressourcen (DER) sind kein Nice-to-have mehr, sondern das Rückgrat eines stabilen, bezahlbaren Energiesystems.
Versorger, die 2026 noch hauptsächlich auf Fixpreistarife und Jahresabrechnung setzen, riskieren den Anschluss zu verlieren.
Dieser Artikel ist nur ein Vorgeschmack.
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