Prosumer-Tarife
Starte dynamische Einspeisetarife für ProsumerGestalte und betreibe Tarife für Eigenverbrauch, Überschusseinspeisung, Batteriespeicher und bidirektionales Laden. Biete feste, dynamische und zeitvariable Preise mit Abrechnung auf Viertelstundenwerten, automatisierter Rechnungsstellung und nahtloser Integration in deine bestehende IT-Landschaft.



Die andere Hälfte des dynamischen Tarifs
Dynamische Tarife bestimmen, was Kund:innen für den Strom zahlen, den sie verbrauchen. Dynamische Einspeisetarife bestimmen, was sie für den Strom bekommen, den sie ins Netz zurückspeisen.
exnaton rechnet beide Richtungen in einem einzigen Tarif pro Kund:in ab, auf Viertelstundenwerten, und übergibt das Ergebnis als abrechenbare Positionen an dein ERP.
Aus Prosumern werden Flexumer — und ihre Tarife müssen mit ihnen mitwachsen.
Im Einsatz bei führenden Energieversorgern
Die Einspeisevergütung wird dynamischer
In den europäischen Energiemärkten entwickeln sich klassische Einspeisemodelle hin zu marktgekoppelter Vergütung, feinerer Abrechnung und neuen Regeln für negative Preise. Für Energieversorger heißt das: Die Einspeisung wird zu einem weiteren Energieprodukt, das bepreist, abgerechnet und erklärt werden muss.
🇩🇪 Deutschland
Seit Februar 2025 erhalten neue Anlagen mit intelligentem Messsystem keine Vergütung für Viertelstunden mit negativen Börsenpreisen. Ein Kabinettsentwurf von Juli 2026 würde die feste Einspeisevergütung für Neuanlagen beenden und sie in die Direktvermarktung überführen — die parlamentarische Zustimmung steht noch aus.
🇦🇹 Österreich
Die Förderung nach dem EAG wird als gleitende Marktprämie auf den Referenzmarktwert gezahlt. Der Strom muss also vermarktet werden, und bei anhaltend negativen Preisen fällt die Prämie auf null.
🇨🇭 Schweiz
Seit Januar 2026 richtet sich die Vergütung nach einem national harmonisierten, quartalsweisen Referenzmarktpreis statt nach Tarifen, die der Energieversorger selbst festlegt — mit einem Mindestwert für kleine Anlagen.
🇧🇪 Belgien
Für Prosumer mit digitalem Zähler ist die Saldierung beendet, und die Einspeisetarife sind nicht reguliert, sondern werden von den Lieferanten gesetzt — meist variabel und an den Großhandelsmarkt gekoppelt.
Rechne jedes Einspeise- und Vergütungsmodell ab — auch die, die erst kommen
Alles, was du für Prosumer-Produkte brauchst
Lege fest, wie Verbrauch, Eigenverbrauch und Einspeisung in einem Tarif bepreist und abgerechnet werden.
Tarifierung in beide Richtungen: Verbrauch und Einspeisung in einem Tarif pro Kund:in abrechnen, auf Viertelstundenwerten.
Dynamische Einspeisepreise: spotindexierte, formelbasierte, zeitvariable oder feste Vergütung, inklusive konfigurierbarer Prämien und Boni.
Umgang mit negativen Preisen: Intervalle mit negativen Preisen aus der Vergütung nehmen, wo die Marktregeln es verlangen.
Eigenverbrauch tarifieren: Eigenversorgung, Netzbezug und Einspeisung trennen und auf jeden Energiefluss eine eigene Preislogik anwenden.
Contracting: Vor-Ort-Verbrauch, Überschusserzeugung sowie Contracting- oder Pachtkomponenten für PV und Speicher im Besitz des Energieversorgers abrechnen.
Hol dezentrale Erzeugung, Speicher und E-Autos in dein Energieportfolio.
Speicher & bidirektionales Laden: stationäre Speicher und bidirektionales Laden von E-Autos abrechnen, inklusive unterschiedlicher Zuordnungsmodelle.
Aggregation & Direktvermarktung: dezentrale Erzeugung für Portfoliomanagement und Marktteilnahme bündeln, mit Erlösverteilung auf die einzelnen Prosumer.
Einspeiseprognosen: Erzeugung auf Ebene einzelner Kund:innen und aggregiert für das Portfolio prognostizieren, als Grundlage für Handel und Energiemanagement.
Mach aus komplexen Prosumer-Energieflüssen verlässliche Daten und ein transparentes Kundenerlebnis.
Echtzeit-Messdaten: granulare Energiedaten über die Schnittstelle des Messstellenbetreibers oder unterstützte Zählerintegrationen verarbeiten.
Prosumer-Dashboard: eine White-Label-Ansicht von Verbrauch, Eigenverbrauch, Einspeisung, Kosten und Vergütung.
Energiedaten im Viertelstundentakt: Energieflüsse in der Granularität berechnen und darstellen, die dynamische Preise und Abrechnung verlangen.
Ergänze Prosumer-Produkte in deiner bestehenden IT-Landschaft, ohne deine Kernsysteme umzubauen.
SAP- & ERP/CRM-Integration: Anbindung an SAP IS-U, SAP S/4HANA Utilities, powercloud und andere Kernsysteme; abrechenbare Positionen fließen in bestehende Prozesse zurück.
Pro Markt konfigurierbare Regeln: Einspeise-, Speicher- und Eigenverbrauchslogik pro Markt konfigurieren, statt sie fest ins Produkt einzubauen.
Einsatz in mehreren Märkten: dieselbe Plattformarchitektur in allen Märkten nutzen und Tarif- und Abrechnungslogik an lokale Anforderungen anpassen.
Schreib dein Prosumer-Angebot um, bevor die Regeln es tun
Die Einspeisevergütung wird zum Marktgeschäft. Sprich mit uns darüber, Einspeisung, Speicher und bidirektionales Laden in einem Tarif abzurechnen — auf den Systemen, die du schon betreibst.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Prosumer-Tarif?
Ein Prosumer-Tarif rechnet beide Richtungen des Haushaltsstroms in einem Vertrag ab: den Strom, der aus dem Netz bezogen wird, und den Strom, der aus der eigenen Erzeugung zurückgespeist wird — inklusive dem, was auf dem Weg durch einen Speicher oder ein E-Auto läuft.
Was ist ein dynamischer Einspeisetarif?
Ein Tarif, in dem sich die Vergütung für eingespeisten Strom nach einem Marktpreis richtet — typischerweise einem EPEX SPOT Day-Ahead- oder Intraday-Index, optional mit Offset oder Multiplikator — statt nach einem Satz, der Jahre im Voraus festgelegt wurde. Er ist das Spiegelbild eines dynamischen Verbrauchstarifs und lässt sich mit einem solchen im gleichen Vertrag kombinieren.
Warum müssen sich Prosumer-Tarife jetzt ändern?
Weil die feste Einspeisevergütung europaweit durch marktgekoppelte Modelle ersetzt wird. Der Weg unterscheidet sich je Land — hier ein Referenzmarktpreis, dort eine Marktprämie, woanders das Ende der Saldierung — aber die Richtung ist überall dieselbe: Aus einer Zahlung, die Jahre im Voraus feststand, wird eine Berechnung, pro Viertelstunde und pro Kund:in. Gleichzeitig werden aus Prosumern Flexumer, mit Speichern und E-Autos, die verschieben, wann überhaupt eingespeist wird. Beides passt nicht in einen Tarif, der für eine Jahresablesung gebaut wurde.
Kann der Überschuss vieler kleiner Prosumer gebündelt und gehandelt werden?
Ja. Einzelne Anlagen werden zu einer aggregierten Last mit einer Prognose für den gesamten Einspeisepool gebündelt. Diese Last kann am Day-Ahead- und Intradaymarkt vermarktet, deinem Handel als eine einzige Position übergeben oder lokal verkauft werden. Der Erlös wird viertelstundenscharf auf die einzelnen Prosumer zurückverteilt.
Was passiert mit Anlagen, deren Förderung ausläuft?
Dafür greift dieselbe Aggregation: Ihr Überschuss wird gebündelt und vermarktet, und sie erhalten einen festen Satz oberhalb seines Marktwerts. Das hält Anlagen in Betrieb, die sonst keinen Business Case mehr hätten, und gibt dir ein regional erzeugtes Produkt für deine Verbrauchskund:innen.
Welche Vergütungsmodelle unterstützt exnatonOWN?
Feste Sätze, spotindexierte Preise, Formelprodukte mit Offset oder Multiplikator und zeitvariable Preise — dazu Prämien und Boni obendrauf, etwa einen Treuebonus oder eine Prämie für Überschuss in definierten Stunden oder für Überschuss, der in der Region bleibt. Alles pro Tarif konfiguriert statt pro Kund:in gebaut, damit sich das Modell ändern kann, wenn sich die Regulierung ändert.
Wie wird Eigenverbrauch behandelt?
Verbrauch und Einspeisung werden auf Viertelstundenwerten zugeordnet. Das trennt Eigenversorgung von Netzbezug und von Einspeisung und macht jeden Teil in Abrechnung und Kundenapp sichtbar. Wo das Modell es erfordert — Contracting oder eine Energiegemeinschaft — wird der Eigenverbrauch nicht nur sichtbar, sondern eigenständig bepreist.
Was, wenn die Kundin die PV-Anlage nicht besitzt?
Das ist der Contracting-Fall, und er wird unterstützt. Die Anlage auf dem Dach gehört dir, der Vor-Ort-Verbrauch des Haushalts wird zu einem Vorzugspreis abgerechnet, der Überschuss bleibt in deinem Portfolio, und Dachpacht oder Contracting-Gebühr laufen im selben Tarif. Genauso für einen Speicher, der dir gehört und den du im Haushalt betreibst.
Lassen sich Speicher und bidirektionales Laden einbeziehen?
Ja. Stationäre Speicher können im Tarif abgerechnet werden, inklusive Pauschal- und Abgrenzungsmodell, und bidirektionales Laden wird unterstützt, wenn das Fahrzeug Haus oder Netz speist. Laden und Ausspeisen können denselben Preissignalen folgen wie deine Smart-Charging- und HEMS-Produkte.
Können wir PV-Anlagen für die Direktvermarktung bündeln?
Ja. Anlagen lassen sich über alle Kundengruppen hinweg für die Direktvermarktung bündeln, mit Prognosen für den gesamten Einspeisepool als Grundlage für Beschaffung und Bilanzkreismanagement.
Wie verhält sich das zu Energy Sharing?
Der Überschuss eines Prosumers ist innerhalb einer Energiegemeinschaft meist mehr wert als im Netz. exnaton fährt beides auf einer Plattform: Ein Prosumer kann eine Gemeinschaft beliefern und den restlichen Überschuss im gleichen Vertrag auf einen dynamischen Einspeisepreis legen.
Funktioniert das mit unserem bestehenden Abrechnungssystem?
Ja. exnaton integriert sich in bestehende ERP-, CRM-, Abrechnungs- und Messsysteme, inklusive SAP IS-U, SAP S/4HANA Utilities und powercloud, und gibt Vergütungs- und Abrechnungswerte als abrechenbare Positionen zurück — ohne deine IT-Landschaft zu ersetzen.
Was sehen Prosumer?
Eine einzige Ansicht von Eigenversorgung, Verbrauch, Einspeisung, Speicher, Kosten und Vergütung, mit Prognosen der eigenen Erzeugung — als White-Label-App oder eingebettet in dein bestehendes Kundenportal.


