

Das Energiesystem verändert sich gerade so stark wie selten zuvor. Mit immer mehr erneuerbaren Energien, Elektrofahrzeugen und dezentralen Anlagen wandelt sich das klassische, zentral organisierte Stromsystem zu einem dynamischen Ökosystem aus Distributed Energy Resources (DER).
Für Energieversorger bedeutet das: Es geht nicht mehr nur darum, Strom zu liefern. Immer wichtiger wird es, Millionen dezentraler Anlagen zu koordinieren und neue Energiedienstleistungen für Kundinnen und Kunden zu ermöglichen.
Energieversorger in ganz Europa stehen aktuell vor einer ähnlichen Herausforderung: Wie lassen sich dezentrale Energieanlagen in bestehende Systeme integrieren – und gleichzeitig skalierbare Geschäftsmodelle darauf aufbauen?
DER bringen eine neue Ebene an operativer und digitaler Komplexität mit sich. Energieversorger müssen ein wachsendes Ökosystem koordinieren, zum Beispiel:
Damit dezentrale Energie im großen Maßstab funktionieren kann, brauchen Energieversorger Lösungen, die Kundenkanäle, Messdaten, dezentrale Anlagen und Marktsignale miteinander verbinden.
SAP sieht diese Entwicklung klar und unterstützt Energieversorger weiterhin bei zentralen Kernprozessen wie Asset Management, Finance, Customer Management und Billing.
Für die nächste Phase der Energiewende baut SAP ein Ökosystem aus Technologiepartnern auf, die spezialisierte Funktionen für eine entstehende Distributed Energy Resources Plattform liefern.
Einer dieser Partner ist exnaton.
Die neue Energiewelt braucht mehr als Infrastruktur. Sie braucht digitale Plattformen, die Daten integrieren, Assets koordinieren und Kunden, Geräte und Märkte in Echtzeit verbinden.
Genau hier kommt die Kombination aus der SAP-Plattform und der exnaton Intelligence Platform for New Energy ins Spiel.
exnaton bietet eine digitale Plattform, mit der Energieversorger dezentrale Energielösungen entwickeln, starten und skalieren können.
Damit lassen sich zum Beispiel folgende Geschäftsmodelle umsetzen:
exnaton erweitert bestehende SAP-Systemlandschaften und ermöglicht durchgängige digitale Prozesse sowie eine integrierte Kundenschnittstelle – inklusive Benachrichtigungen, Analysen und Reports für Endkunden.
Energieversorger können weiterhin SAP als System of Record nutzen, während exnaton die Kundeninteraktion, Echtzeit-Datenverarbeitung und neue dezentrale Energiedienstleistungen übernimmt.
Um zu zeigen, wie diese Transformation in der Praxis funktioniert, ist exnaton Partner auf der SAP for Energy & Utilities Conference 2026, die vom 21.–23. April in Toulouse stattfindet.
Die Konferenz bringt Energieunternehmen, Technologiepartner und SAP-Expertinnen und -Experten aus der ganzen Welt zusammen. Themen sind unter anderem digitale Transformation, KI, Nachhaltigkeit, Automatisierung und neue Customer Experiences.
Für Energieversorger ist das eine gute Gelegenheit, sich mit Branchenkollegen auszutauschen, von realen Projekten zu lernen und zu sehen, wie das SAP-Ökosystem die nächste Phase der Energiewende ermöglicht.
Ein Highlight des Events ist eine Kundensession von Kelag, einem der führenden Energieunternehmen Österreichs und Kunde von exnaton und SAP.
In der Session „From Niche to Normal: Scaling Energy Sharing in Austria’s SAP Landscape“ zeigen Kelag-Expertinnen und -Experten, wie Energy Sharing erfolgreich in der SAP-Landschaft umgesetzt und skaliert wurde – von Produktdesign und Pricing bis hin zu Systemarchitektur und operativer Umsetzung.
Österreich gilt inzwischen als einer der führenden Märkte für Energiegemeinschaften in Europa: Mehr als 5.000 Energiegemeinschaften sind bereits aktiv.
In der Session wird gezeigt, wie Energieversorger:
Die Session wird von Stefan Wakonig, Product Owner bei Kelag und Experte für Geschäftsmodellentwicklung im Bereich dezentraler Energielösungen, sowie Martina Bieche, SAP Solution Architect bei Kelag, gehalten.
Weitere Informationen und Registrierung zur SAP for Energy & Utilities Conference 2026 in Toulouse sind auf der Eventseite verfügbar.